Der Koblenzer Bundestagsabgeordnete wendet sich erneut an die Deutsche Bahn
Koblenz/Berlin. Berufspendler in Koblenz brauchen ein dickes Fell. Der Koblenzer Bundestagsabgeordnete Josef Oster (CDU) weiß das, denn ihn erreichen zahlreiche Nachrichten von geplagten Bürgerinnen und Bürgern, die von der zermürbenden Situation vor allem zwischen Koblenz und Mainz berichten. Oster steht seit Beginn der Schwierigkeiten in Kontakt mit Vertretern der Bahn. Die aktuellen gravierenden Einschränkungen haben den Abgeordneten nun erneut veranlasst, beim Bevollmächtigten der Deutschen Bahn für das Land Rheinland-Pfalz klare Lösungen für die Probleme zu fordern.
„Die aktuelle Situation für Pendler ist einfach nicht hinnehmbar“, so Oster. „Immer wieder schildern mir Bürgerinnen und Bürger, wie sehr sie unter den unzuverlässigen Verbindungen leiden. Besonders die anstehenden Großbaustellen auf dieser Strecke im kommenden Jahr werfen viele Fragen auf, auf die die Deutsche Bahn bisher keine zufriedenstellenden Antworten gibt.“ Auch Landtagskandidat Philip Rünz hört oft Klagen aus der Bevölkerung in dieser Sache. „So viel Ärger auf einer der wichtigsten Strecken in Rheinland-Pfalz“, so Rünz. „Das kann man doch nicht so laufen lassen.“
Denn: Das Problem ist nicht nur temporär. Die Lage mit Verspätungen und Ausfällen auf der Strecke wird sich durch weitere Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in den kommenden Wochen und Monaten noch deutlich verschärfen. „Es ist unverantwortlich, Pendlerinnen und Pendlern in dieser Phase keine verlässlichen Alternativen aufzuzeigen“, kritisiert Oster.
Deswegen fordert der Abgeordnete die Deutsche Bahn auf, in der Übergangszeit zwischen den Bauphasen einen direkten Schnellbusverkehr zwischen Koblenz und Mainz einzurichten. „Ein solcher Schnellbusverkehr könnte eine verlässliche und planbare Alternative zum Zugverkehr bieten, gerade für diejenigen, die täglich auf diese Strecke angewiesen sind“, so Oster weiter. „Außerdem brauchen die Pendler frühzeitig klare Informationen über den Verlauf der Bauarbeiten, um Arbeitswege besser planen zu können.“





