Agentur für Arbeit und Jobcenter informieren über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen

Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt in der Region, vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen und Beschäftigte, und welche Unterstützung können die Agentur für Arbeit und die Jobcenter bieten? Diese Themen standen im Mittelpunkt eines gemeinsamen Austauschs mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bundes- und Landespolitik am Montag, 31. August, in der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen.

Im Gespräch mit den Mitgliedern des Deutschen Bundestages Mechthild Heil und Dr. Thorsten Rudolph, sowie den Mitgliedern des Landtages Rheinland-Pfalz Clemens Hoch, Anette Moesta, Dr. Anna Köbberling, Susanne Müller, Bernhard van Heusinger, Guido Orthen und Peter Moskopp standen zunächst die aktuellen Zahlen und Entwicklungen auf dem regionalen Arbeitsmarkt im Fokus. Dabei ging es nicht allein um Arbeitslosigkeit und Beschäftigung, sondern auch um die Situation auf dem Stellen- und Ausbildungsmarkt sowie die Herausforderungen, vor denen Betriebe bei der Gewinnung von Arbeits- und Fachkräften stehen.

„Der Arbeitsmarkt verändert sich spürbar. Umso wichtiger ist es, dass wir die Entwicklungen nicht nur anhand von Zahlen betrachten, sondern gemeinsam darüber sprechen, was sie für die Menschen und Unternehmen in unserer Region bedeuten“, betont Stefanie Adam, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen. „Der direkte Dialog mit der Politik ist für uns dabei besonders wertvoll. Wir können Erfahrungen aus unserer täglichen Arbeit einbringen und gleichzeitig deutlich machen, welche Möglichkeiten wir bereits heute haben, um Menschen und Betriebe in diesem Wandel zu unterstützen.“

Entsprechend nahm auch das breite Dienstleistungsportfolio der Agentur für Arbeit Raum im Gespräch ein. Die Angebote reichen von Berufsorientierung und Ausbildungsvermittlung über die Beratung von Beschäftigten und Menschen in beruflichen Veränderungsprozessen bis hin zu Weiterbildung und Qualifizierung. Auch Arbeitgeber werden bei der Personalgewinnung, Ausbildung und Fachkräftesicherung beraten und unterstützt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Arbeit der Jobcenter in gemeinsamer Verantwortung von Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen und der Stadt Koblenz sowie der Landkreise Ahrweiler und Cochem-Zell. Thematisiert wurden insbesondere die mit dem 13. Änderungsgesetz SGB II verbundenen Veränderungen und die Frage, welche Auswirkungen sich daraus für die praktische Arbeit und die Betreuung der Menschen im Bezug von Leistungen der Grundsicherung ergeben.

Der gemeinsame Termin bot damit die Gelegenheit, die politische Perspektive auf Bun-des- und Landesebene mit den Erfahrungen der Arbeitsverwaltung vor Ort zusammen-zubringen. „Gerade in Zeiten, in denen sich wirtschaftliche und gesetzliche Rahmenbedingungen verändern, brauchen wir diesen Austausch“, so Adam. „Unser gemeinsames Ziel muss sein, Chancen am Arbeitsmarkt zu eröffnen, Arbeitslosigkeit möglichst zu vermeiden bzw. nachhaltig zu überwinden und gleichzeitig die Betriebe der Region bei der Sicherung ihres Personalbedarfs zu unterstützen.“