Philip Rünz: Arbeit ist der beste Weg zur Integration

Koblenz/Mainz. Die Zahl der Menschen, die in Rheinland-Pfalz Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes bezogen Ende 2025 rund 6.600 Personen weniger entsprechende Leistungen als ein Jahr zuvor. Das entspricht einem Rückgang von rund 30 Prozent. Bundesweit sank die Zahl der Leistungsbeziehenden laut Statistischem Bundesamt um 15 Prozent.

Der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU-Koblenz, Philip Rünz, der zugleich Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für Integration ist, sieht in der Entwicklung ein erfreuliches Signal. Die Gründe seien vielfältig: Europaweit würden deutlich weniger Asylanträge gestellt, zudem zeigten die Bemühungen um mehr Ordnung und Steuerung in der Migrationspolitik auf Bundes- und europäischer Ebene erste Wirkung. Dazu gehöre auch, dass mehr Menschen ohne Bleiberecht Deutschland wieder verlassen haben. Bundesweit stieg die Zahl der Abschiebungen 2025 auf rund 22.800, die Zahl der geförderten freiwilligen Ausreisen nahm sogar um rund 60 Prozent zu.

Besonders wichtig ist Rünz dabei der Blick auf die Integration. „Jeder Mensch, der nicht mehr auf staatliche Leistungen angewiesen ist, weil er sein eigenes Geld verdient, ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft. Arbeit ist der beste Weg zur Integration: Sie fördert die Sprache, schafft Kontakte und gibt eine echte Perspektive“, so Rünz.

Zugleich macht Rünz deutlich, dass zu einer verlässlichen Migrationspolitik beide Seiten gehören. „Wer sich hier einbringt, die Sprache lernt und arbeitet, gehört zu unserer Gesellschaft und verdient unsere Unterstützung. Wer sich aber nicht integrieren will und keine Bleibeperspektive hat, muss unser Land auch zügig wieder verlassen“, betont Rünz.

Bildunterzeile: Rund 30 Prozent weniger Empfänger von Asylbewerberleistungen in Rheinland-Pfalz: MdL Philip Rünz, integrationspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Kreisvorsitzender der CDU-Koblenz, ordnet die Zahlen des Statistischen Landesamtes ein.

Foto: Paul Schneider