19 Kinder erholten sich auf der Kreativwiese

Neues Angebot des KiJub in Torney kam bestens an

 Die Kreativwiese Torney ist ein neues Freizeitformat des Kinder- und Jugendbüros und fand erstmals vom 31. Mai bis zum 2. Juni im Bürgerhaus Torney und auf der anliegenden Wiese statt. Die Premiere verlief vielversprechend: 19 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren haben bei sommerlichen Temperaturen daran teilgenommen.

Auf sie wartete ein abwechslungsreiches Kreativangebot, das Christina Kutzbach vom ARTelier in Neuwied zusammengestellt hatte. So wurden Traumfänger hergestellt, Steine gestaltet, Ton verarbeitet, zudem führte Kutzbach in Techniken wie Fadenkunst und Tapeart ein. Dabei konnten die Kinder immer mit entscheiden, was ausprobiert wird.

Die Mädchen und Jungen hatten neben der kreativen Entfaltung auch immer die Möglichkeit, auf der großen Wiese am Torneyer Bürgerhaus die Spiel- und Bewegungsangebote des Kinder-und Jugendbüros (KiJub)zu nutzen, Gleichaltrige kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben. Bürgermeister Peter Jung machte sich persönlich ein Bild von der Kreativwiese und überraschte die Kinder mit einer willkommenen Eisabkühlung. Ihn erfreute der Anblick der glücklichen Kindergruppe.

Vorsichtsmaßnahmen spielten bei der Freizeit natürlich auch eine große Rolle:  Täglich wurden alle Kinder und Betreuer auf Corona getestet. Dank der derzeit möglichen Lockerungen in der Jugendarbeit konnten sie gemeinsam ohne Abstand und Maske unbeschwert ihre Freizeit genießen. Dies trug zu einer durchweg positiven Gruppendynamik bei. Corona spielte trotzdem eine Rolle, denn die Kinder nutzten Freiräume während der Angebote, um über das Virus zu reden. Sie tauschten sich untereinander und mit den Betreuern darüber aus, wie jeder Einzelne, seine Familie und seine Freunde von der Pandemie betroffen waren und wie sich die Einschränkungen auf den Alltag ausgewirkt haben. Manche Kinder äußerten die Angst, dass „Corona nie aufhört“.

Im Verlauf der Freizeit rückte das Thema jedoch immer mehr in den Hintergrund und schien teilweise ganz vergessen. Dank des traumhaften Wetters zählten erfrischende Wasserschlachten in den Mittagspausen zu den Höhepunkten der Freizeit. Nachdem sie Hoffnung und Energie getankt hatten, begann für die Kinder wieder die Schule – im Wechselunterricht, mit Abstand und Maske. Das Team des Kinder- und Jugendbüros plant derweil hoch motiviert durch die möglichen Lockerungen die Angebote für die Sommerferien. Das Ziel dabei: den Kindern so viel Erholung, Spaß und Unbeschwertheit wie möglich an zu bieten.