Birtel, Oster und Rünz für kurze Wartezeiten und duales System
Koblenz. Die Bundesregierung hat bekräftigt, dass Deutschland auch künftig auf das erfolgreiche Zusammenspiel von gesetzlicher und privater Krankenversicherung baut. Dieser Einordnung schließen sich die Koblenzer CDU-Abgeordneten Andreas Birtel, Josef Oster und Philip Rünz ausdrücklich an. Sie werben dafür, das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung zu bewahren und die Versorgung zugleich spürbar zu verbessern.
„Die Dualität von gesetzlicher und privater Krankenversicherung ist ein Grundpfeiler unseres Gesundheitssystems. Sie hat unser System über Jahrzehnte leistungsstark und leistungsbereit gemacht, davon profitieren am Ende alle Patientinnen und Patienten. Zugleich nehmen wir ernst, dass Menschen zu lange auf einen Termin warten. Genau daran müssen wir arbeiten“, erklärt der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU-Koblenz Philip Rünz.
Der Bundestagsabgeordnete Josef Oster betont, dass die private Krankenversicherung einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung der medizinischen Versorgung leistet und damit auch der Allgemeinheit zugutekommt. „Etwas anderes würde dem System diese Mittel entziehen, ohne eine einzige Wartezeit zu verkürzen. Ich setze mich in Berlin dafür ein, dass wir das Bewährte stärken und dort nachbessern, wo es im Alltag der Patientinnen und Patienten hakt“, so Oster.
Der Landtagsabgeordnete Andreas Birtel verweist auf die Lage in der Region. Entscheidend sei, dass Praxen und Krankenhäuser in Stadt und Umland gut aufgestellt blieben und der ärztliche Nachwuchs gesichert werde. Wer Wartezeiten verkürzen wolle, müsse vor allem bei der Zahl der Behandlungsangebote und bei der Entlastung der Praxen ansetzen.
Einig sind sich die drei Abgeordneten im Ziel: Termine sollen sich stärker nach der medizinischen Dringlichkeit richten, und Wartezeiten für gesetzlich Versicherte sollen kürzer werden. Der Weg dahin führe über mehr Behandlungskapazitäten, weniger Bürokratie in den Praxen und eine verlässliche Finanzierung, nicht über die Abschaffung bewährter Strukturen.





