Jeder Trick hat eine tiefere Bedeutung – Andinos „Scheinspiele“ feiern Premiere in der Koblenzer Volkshochschule

Am 5. März feierte der überregional bekannte und vielfach ausgezeichnete Zauberer Andino nach einer langen krankheits- und pandemiebedingten Pause die Premiere seines neuen Programms „Scheinspiele“. Andino präsentiert darin seine eigene Geschichte und die seiner bisherigen Programme. Für diesen besonderen Abend voller Höhepunkte hatte sich Andino, mit bürgerlichem Namen Dr. Andreas Michel, einen besonderen Ort ausgewählt. Mit der Wahl des Theatersaals der Volkshochschule Koblenz brachte Michel die über Jahrzehnte gewachsene Verbundenheit mit der VHS zum Ausdruck. Der in Koblenz aufgewachsene und wohnhafte Künstler kann auf eine langjährige Dozententätigkeit zurückblicken. So hatte dieser Abend auch für die Leiterin der Volkshochschule, Nicole Kuprian, etwas Besonderes inne: „Die Premiere von Andino war für uns die erste Veranstaltung im Theatersaal nach einer langen Corona-Pause. Auch wenn alles noch im kleinen Rahmen stattfand, bietet uns dieser Abend doch ganz reale Aussichten auf Besserung.“

Bei der Premiere war auch die Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz, PD Dr. Margit Theis-Scholz unter den Gästen. In ihrem Grußwort würdigte sie das Programm von Andino, das in seiner Kombination aus Zauberei und Philosophie Unterhaltung und Bildungsauftrag auf höchstem Niveau miteinander vereine. „Andino gelingt es mit den Möglichkeiten der Illusion philosophische Theorien und Grundlagen in kurzer Zeit zu erläutern“, kommentierte Theis-Scholz sichtlich beeindruckt. Darüber hinaus gehöre er seit vielen Jahren zum Team des „Café Philosophique“ Koblenz, das mit seinen monatlichen Veranstaltungen zum philosophischen Diskurs in unserer Region einen wesentlichen Beitrag leiste.

Andinos „Scheinspiele“ sind noch am 12., 19. und 26. März, jeweils um 17 Uhr, in der Volkshochschule zu sehen.