Zeugnisse der Bendorfer Industriekultur – Erinnerungsstücke ausgestellt

In der Krupp’schen Halle wurden die Objekte in einer temporären Ausstellung präsentiert.

In der Krupp’schen Halle wurden die Objekte in einer temporären Ausstellung präsentiert.

Bendorf. Um die baulichen, technischen und künstlerischen Zeugnisse der Bendorfer Industriekultur, aber auch um den Alltag und die Arbeitswelt der Menschen in einer Industriestadt ging es am Tag der Städtebauförderung auf dem Denkmalareal Sayner Hütte.
Die Stadt Bendorf, die Stiftung Sayner Hütte und der Freundeskreis Sayner Hütte hatten Bürger aus Bendorf und Region aufgerufen, Erinnerungsstücke mit Bezug zur Sayner Hütte oder dem industriekulturellen Umfeld mit in die Krupp’sche Halle zu bringen, um sie einer temporären Ausstellung zu präsentieren.
Das Ergebnis begeisterte: zahlreiche Interessierte hatten sich schon im Vorfeld mit ihren Artefakten angemeldet, aber auch spontan schauten einige Gäste mit spannenden Objekten vorbei.
Diese wurden von der Leiterin des Rheinischen Eisenkunstguss-Museums, Barbara Friedhofen, begutachtet und katalogisiert, bevor sie dann schließlich auf Ausstellungstischen zu bewundern waren.
Dargeboten wurden u.a. Kunstwerke in Eisenguss, Gebrauchsgegenstände wie Waffeleisen und Töpfe, aber auch Dokumente, Zeitungen und Fotografien aus den ehemaligen Produktionsstätten wie der Concordiahütte.
Während auch einige kostbare Raritäten dabei waren, wie z.B. originale Neujahrsplaketten aus der Sayner Hütte, hatten viele Objekte vor allem einen emotionalen Wert als Andenken oder Erbstück.
Die Teilnehmer freuten sich darüber, mehr über ihre mitgebrachten Gegenstände zu erfahren und konnten sich bei Suppe, Kaffee und Kuchen vom Freundeskreis Sayner Hütte mit Heimatforschern und Zeitzeugen über das Thema Industriekultur austauschen.
Auch auf Seiten der Veranstalter fiel das Fazit positiv aus: „Wir sind begeistert, welche Schätze hier heute zusammengekommen sind“, betonte Werner Prümm, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Kultur. Barbara Friedhofen zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit der Resonanz und kann sich eine Wiederholung der Veranstaltung durchaus vorstellen.

Quelle: Stadt Bendorf

veröffentlicht am: 14.05.2019

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