Seniorenbeirat Neuwied setzt Informationstour fort

Seniorenbeirat und Heimleitung trafen sich zum intensiven Gedankenaustausch. Gremium besuchte das GSD-Heim in Oberbieber

Der achte Besuchstermin des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit des Seniorenbeirats führte das Gremium zum GSD-Seniorenheim nach Oberbieber.

Mehrere Mitglieder des Seniorenbeirats informierten sich ausführlich im GSD-Seniorenheim. Die Einrichtung in Oberbieber, die auch Ausbildungsbetrieb ist, beschäftigt 150 Mitarbeiter. Der Anteil der Fachkräfte daran beträgt 50 Prozent. Das teilte das Leitungsteam des Heims mit. Zu dem zählen Heimleiterin Beate Röder, Pflegeleiterin Antje Ulbrich und Eva Litz, Leiterin für den Bereich Soziales. Für die Bewohner sprach Heimbeiratsvorsitzende Helga Neumann.

Der Seniorenbeirat informierte über die breit angelegte Arbeit des Arbeitskreises Kultur, war aber ansonsten vor allem daran interessiert, das Leistungsangebot der Einrichtung kennenzulernen. So gibt es verschiedene, den Pflegegraden angepasste
Betreuungssparten, die Möglichkeit einer Kurzzeitpflege und zudem acht Plätze für an Demenz Erkrankte. Der offene soziale Kontakt mit der örtlichen Bevölkerung und den Vereinen wird gern gefördert. So nimmt das GSD-Seniorenheim regelmäßig an der Dorfkirmes teil.

Der Beirat lobte die seelsorgerische Betreuung. Die Bewohner können ein vielseitiges Angebot beider Kirchen nutzen, darunter auch Open-Air-Gottesdienste. Das fördere, so die Beiratsmitglieder, das Gefühl des Eingebundenseins ins Gemeinschaftsleben. Auch sonst wird viel geboten. So steht ein hauseigener Bus für Einkaufsfahrten, Halb- und Tagestouren zu Verfügung. Im Außengelände befinden sich verschiedene Verweilmöglichkeiten, darunter ein ansprechend gestalteter Grillplatz. Positiv nahm der Beirat die Information zur Kenntnis, dass die Einrichtung den Regionaleinkauf fördert.

Die Kontakte mit dem Ortsbeirat sind laut Einrichtung gut. So finden Gespräche über eine Grünflächenerweiterung, eine Verbesserung des angrenzenden Schotterweges und Parkprobleme statt. Einen Wunsch gibt es – und zwar den nach einer Befestigung am Wingertsberg, da es bei Regen Probleme mit dem Erdreich gibt.

Quelle: Stadt Neuwied

veröffentlicht am: 13.07.2018

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