Schenkendorf-Grundschule lässt „Moddersproch“ aufleben

In Koblenz wurde der Dialekt von Generation zu Generation weitergegeben und bis zur Schulpflicht auch meist ausschließlich gesprochen. In der Schule lernten die Kinder dann ihre erste Fremdsprache – Hochdeutsch. Heute ist es genau andersherum: Daher regten Dirk Zimmer, bekannt aus Willi und Ernst, und Manfred Gniffke, das Kultur- und Schulverwaltungsamt und die Schulleiterin der Schenkendorf Grundschule, Dagmar Friedrich, an, die Zeit zurückzudrehen und das „Kowelenzer Platt“ wieder aufleben zu lassen.
Innerhalb einer Projektwoche lernten zwanzig Kinder der 2. Klasse das „Kowelenzer Platt“ kennen. Die beiden Schängel Dirk Zimmer und Manfred Gniffke brachten den Kindern Wörter, Lieder und Gedichte bei. Bei einer kleinen Stadtführung durch die Vorstadt und die Rheinanlagen lernten sie außerdem berühmte Koblenzer Persönlichkeiten kennen, wie zum Beispiel die Kaiserin Augusta und den Namensgeber ihrer Schule, Max von Schenkendorf. Am letzten Tag backten der “Dirk” und der “Manni”, mit Unterstützung von Schulleiterin und Kindern echte Kowelenzer Krebbelcher.

Die Projektwoche endete mit einer großen Abschlusspräsentation aller Beteiligten in der Turnhalle, bei der auch Kultur- und Schuldezernentin Dr. Margit Theis-Scholz teilnahm.

Quelle: Stadt Koblenz

veröffentlicht am: 07.11.2018

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