Reiten und Pferdesport in Koblenz und Großraum Köln

Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts haben sich Automobile schrittweise zum wichtigsten Transportmittel entwickelt. Schaut man sich dabei jedoch die letzten Tausende Jahre an, erkennt man, dass diese Rolle damals den Pferden zukam. Diese waren dabei jedoch mehr als nur ein reines Beförderungsmittel, denn in allen Kulturen gab es eine Verbindung zwischen Reitern und ihren Pferden. Diese besondere Bindung hat dabei den technischen Wandel überlebt, denn Pferdereiten ist weiterhin beliebt. Auch in Koblenz und der Umgebung finden Interessierte die Möglichkeit, dieser uralten Tradition nachgehen zu können.

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Direkt außerhalb von Koblenz findet man den Reit- und Zuchtverein Koblenz-Metternich. Dieser eignet sich als ideale erste Anlaufstation für Pferdefreunde. Der Verein selber wurde 1927 gegründet und kann heutzutage 600 ständige Mitglieder aufweisen und gehört damit zu den größten Reitvereinen in Rheinland-Pfalz. Die Reitanlagen bestehen sowohl aus Außenplätzen als auch Hallen und eignen sich zum klassischen Reiten, Dressurreiten oder auch Pferdespringen. Darüber hinaus findet man in dem Verein auch eine Reitschule, weshalb sich der Ort auch für Anfänger eignet, die mit dem Reiten beginnen oder ihre Kenntnisse vertiefen wollen. Darüber hinaus ist der Verein auch bei der Züchtung aktiv und konnte so bei der Stutenschau 2013 in Euskirchen die höchste Benotung für sich gewinnen, was Rückschlüsse auf den guten Zustand der Pferde des Vereins gibt. Viele der Pferdeexperten und auch Reitlehrer haben dabei ihre praktischen Kenntnisse im Großraum Köln-Düsseldorf sammeln können, da das Reiten dort umso stärker vertreten ist. Dies gilt besonders auch für den Profisport.

Auf der Rennbahn in Köln-Weidenpesch werden beispielsweise diverse Galoppturniere veranstaltet, bei denen Pferde aus dem ganzen Bundesgebiet antreten. Bis zu 20.000 Zuschauer können den schnellen Vollblütlern dabei aus nächster Nähe zuschauen. Die Rennbahn ist gut erreichbar und Besucher aus Koblenz benötigen circa 1 Stunde 20 Minuten für die Anreise mit dem Auto. Vor Ort findet man ebenfalls ein gastronomisch wertvolles Angebot. Viele der berühmtesten Pferderennen finden in Orten statt, die wesentlich kleiner als Koblenz sind. Dazu gehört etwa das berühmte Ascot, welches 40 km westlich von London liegt. Dort findet jährlich im Juni der Gold Cup statt, welcher seit 1807 ausgetragen wird und häufig auch hohe Staatsgäste begrüßen kann. Im Gegensatz zu deutschen Pferderennen sind im britischen Rennen das Abschließen von Wetten auf die hoffentlich siegreichen Pferde und Jockeys ein wesentlicher Teil des Zuschauens. So ist bereits jetzt bekannt, dass das Rennpferd Stradivarius mit einer Quote von 2,75 auf Pferdewetten mit Betfair als der Sieger des Nächsten Ascot-Rennens gehandelt wird. Auch in Deutschland werden Pferdewetten abgeschlossen, diese gleichen jedoch der Tradition aus Großbritannien nicht.

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Wenn man allerdings vorhat, nicht nur beim Reiten zuzuschauen, sondern sich selber auf dem Pferd auszuprobieren, wird man sich sicher darüber freuen, dass es in Kettig-Koblenz den Fachmarkt Krämer gibt, in welchem man alle möglichen Ausrüstungsgegenstände fürs Pferd erhalten kann, darunter Sattel, Halfter, Pferdedecken, Turnierzubehör, die man fürs Hobby-Pferd gebrauchen kann. 

Es gibt also in Koblenz oder im Großraum Köln gute Möglichkeiten selber zu reiten oder dem Profisport zuschauen zu können. Rennen, die zu weit weg sind kann man natürlich online verfolgen. 

veröffentlicht am: 22.03.2019