Lahnsteiner Stadtrat tagte – BUGA im Mittelpunkt

Lahnstein. Die Durchführung der Bundesgartenschau im Welterbe Oberes Mittelrheintal stand im Mittelpunkt der letzten Ratssitzung am 27. August, die mit der Verpflichtung des nachgerückten Ratsmitgliedes Josef Körber begann.

Wie bekannt, hat die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH im Mai dem Oberen Mittelrheintal den Zuschlag zur Ausrichtung der Bundesgartenschau 2031 erteilt. Gleichzeitig wurde die Möglichkeit eingeräumt, die Veranstaltung auf das Jahr 2029 vorzuziehen. Hierzu entwickelte sich eine angeregte Diskussion, bei der sehr sachlich über das Für und Wider einer Vorverlegung dieser Großveranstaltung gesprochen wurde. Im Hinblick auf die zu erledigenden Aufgaben und die Realisierung der mit einer erfolgreichen Durchführung einer BUGA verbundenen Maßnahmen sprach sich der Rat mehrheitlich dafür aus, an dem ursprünglichen Terminplan festzuhalten und die Großveranstaltung im Jahr 2031 durchzuführen. Die endgültige Entscheidung über den Durchführungszeitraum wird der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal in einer Sonderverbandssammlung im Oktober treffen.

Im Anschluss standen Ersatzwahlen für die städtischen Gremien an. Durch den Tod des Ratsmitgliedes Edi Wolf im Juni waren Ausschussmandate neu zu besetzen.

Beim nächsten Tagesordnungspunkt ging es um die Anerkennung der Entwurfsplanung für den anstehenden Ausbau der Straße Hohenrhein und die damit im Zusammenhang stehende Kanalerneuerung. Nachdem die Planung aufgrund der Ergebnisse einer Ende Mai durchgeführten Anliegerversammlung noch einmal angepasst wurde, gab der Rat jetzt grünes Licht für die Ausschreibung der Maßnahme.

Mitte August fand die Einwohnerversammlung der Stadt Lahnstein für das Jahr 2018 statt. Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften wurde der Rat über den Verlauf der Versammlung unterrichtet.

Turgay Emel, der Vorsitzende des Beirates für die Belange von Menschen mit Migrationshintergrund, erstattete einen Zwischenbericht über die Arbeit des Gremiums.

Eine weitere Information der Ratsmitglieder erfolgte zur aktuellen Borkenkäferproblematik und die damit verbundenen Auswirkungen für den Stadtwald. Hierzu referierte Forstdirektor Hans-Leo Cremer, der Leiter des Forstamtes Lahnstein.

Zum Abschluss der Ratssitzung informierte Dr. Christian Müller den Stadtrat über einen bevorstehenden Wohnortwechsel. Damit verliert er aufgrund der geltenden Bestimmungen sein Ratsmandat, so dass eine Nachberufung erforderlich wird. Der Vorsitzende des Rates, Oberbürgermeister Peter Labonte, dankte Herrn Dr. Müller für die geleistete Arbeit in den vergangenen 10 Jahren und sein ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Weitere Informationen zum Stadtrat, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

Quelle: Stadt Lahnstein

veröffentlicht am: 30.08.2018

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