Keine Ferien für Netzwerk Innenstadt – Neuwieds OB lobt aktive Bürger

Perspektiven für 56 Projektvorschläge ausloten

Damit hatte Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig nicht gerechnet, als er die Initiative ergriff und den Stein ins Rollen brachte: Fast 60 Projektsteckbriefe stapeln sich im Rathaus – Ergebnis aktiver Bürgerbeteiligung beim „Netzwerk Innenstadt“. Da dieser Umfang tatsächlich nicht zu erwarten war, ist auch der Aufwand für die Bearbeitung größer geworden als angenommen.

„Ein bemerkenswertes Engagement“, lobt der OB den Einsatz der Bürgerinnen und Bürger und verbindet das Kompliment mit einem „herzlichen Dankeschön“. Einig hatte schon beim Amtsantritt der Belebung der Innenstadt hohe Priorltät eingeräumt und stets betont, dass dies „nur in gemeinsamer Anstrengung gelingen kann“. So entstand das Netzwerk mit Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen und einem Runden Tisch, an dem unter anderem Sprecher der einzelnen AG sitzen.

Die 56 Projektsteckbriefe enthalten konkrete Vorschläge der Arbeitsgruppen, wie man der Innenstadt neue Impulse verleihen kann. Die Ideen werden auf die zuständigen Ämter und Abteilungen verteilt, um weitere Kompetenz einzubinden. Vor allem jedoch ist die Verwaltung zurzeit damit beschäftigt, die zur Umsetzung von Vorschlägen notwendigen Voraussetzungen und natürlich die erforderlichen finanziellen und personellen Ressourcen zu ermitteln. Danach stellt sich die Frage, was kurzfristig zu realisieren wäre, was länger dauert und was möglicherweise vorerst nicht machbar ist. Einige Projekte wiederum können sicher auch komplett außerhalb der Verwaltung laufen.

„Dies alles wird nun ausgelotet. Schließlich möchten wir, wenn die Arbeitsgruppen nach der Sommerpause wieder tagen, möglichst konkrete Rahmenbedingungen für die Realisierung von Maßnahmen nennen können“, erklärt OB Einig. Er ist zuversichtlich, dass der ein oder andere Punkt aus der langen Ideenliste bis zum Jahresende abgehakt werden kann.

Das „Netzwerk Innenstadt“ arbeitet also selbst in den Ferien – auch wenn dies nach außen nicht immer so sichtbar ist.

Quelle: Stadt Neuwied

veröffentlicht am: 13.07.2018

Ausgabe Koblenz