Wieder sind falsche Polizeibeamte in Koblenz aktiv

Koblenz (ots) – Derzeit schwappt derzeit wieder eine Welle von Anrufen falscher Polizeibeamte über den Raum Koblenz. Wie bei den bisher bekannten Fällen erscheint auch hier im Display die Notrufnummer 110 und der angebliche Mitarbeiter der Polizei versuchte durch eine Vielzahl von Fragen nähere Angaben über die Vermögensverhältnisse wie Bargeld, Schmuck und Bankkonten zu erfahren.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Polizei- und Kriminalbeamte nicht am Telefon fragen werden, ob und wo Wertgegenstände aufbewahrt werden. Auch fordert die Polizei niemals dazu auf, Wertgegenstände irgendwo zu deponieren, Dritten zu übergeben oder gar Gelder zu überweisen.

Daher geben wir folgende Tipps:

– Seien Sie generell misstrauisch bei Anrufen von „Amtspersonen“.
– Rufen Sie bei Zweifeln selbst bei der Polizei an und lassen sich
den Sachverhalt bestätigen.
– Geben Sie keine Auskünfte am Telefon.
– Geben Sie keine Details zu Ihren finanziellen und familiären
Verhältnissen preis.
– Legen Sie auf, sobald Geld von Ihnen gefordert wird.
– Seien sie besonders vorsichtig, wenn ein Besuch per Telefon
angekündigt wird.
– Schreiben Sie sich die angezeigte Telefonnummer auf.
– Sollten Sie den Eindruck haben, in das Visier eines falschen
Gesetzeshüters geraten zu sein, zögern Sie nicht und
verständigen sofort die Polizei

Wir weisen erneut darauf hin, dass die Nummer des Notrufes 110 niemals bei einem Anruf der Polizei angezeigt wird.

Weitere Hinweise zu Trickbetrügern und deren Maschen finden Sie unter: www.polizei-beratung.de Gerne können Sie sich auch beim Beratungszentrum des Polizeipräsidiums Koblenz unter der Telefonnummer 0261/103-0 informieren.

 

Quelle: Polizei Koblenz

veröffentlicht am: 28.09.2017

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