TTC Zugbrücke Grenzau – TSV Bad Königshofen: Sonntag, 11.02.2018, 15 Uhr

Knifflig, aber nicht unlösbar: Grenzau empfängt Bad Königshofen

Kirill Gerassimenko

Kirill Gerassimenko

Ein Aufsteiger, dessen Team alles andere ist als ein Außenseiter – so präsentiert sich der TSV Bad Königshofen im ersten Bundesligajahr seiner Vereinsgeschichte. Die Zuschauer in der Zugbrückenhalle können sich auf einen hochinteressanten Vergleich freuen zwischen dem TTC Zugbrücke Grenzau und dem TSV, der am Sonntag, 11. Februar (15 Uhr) zu Gast sein wird im Westerwald. Das Team von TTC-Cheftrainer Dirk Wagner will alles daran setzen, gegen Bad Königshofen den dritten Saisonsieg einzufahren.

Ende Oktober 2017 trafen sich beide Teams zum Hinspiel, damals in Bad Königshofen. Voller Tatendrang war der TTC
angereist, doch der Optimismus wurde schnell eingebremst von einem Gegner, der sich schnell zurechtgefunden hat im Tischtennis-Oberhaus. Grenzau verlor die Partie mit 1:3, lediglich Kirill Gerassimenko konnte für die Brexbachtaler punkten. Das Ergebnis war durchaus ernüchternd, für die Experten aber auch wenig überraschend.

„Bad Köngshofen ist zwar ein Aufsteiger, aber die sind ja nicht schlecht besetzt“, relativiert Dirk Wagner. „Im Gegenteil: Der TSV war schon im Hinspiel nominell durchaus besser besetzt als wir. Das muss man fairerweise anerkennen. Besonders Darko Jorgic sprüht vor Selbstvertrauen. Und auch Mizuki Oikawa hat großes Talent.” In Zahlen liest sich das so: Jorgic (Bilanz 12:8) und Oikawa (7:12) haben gemeinsam mehr Einzelsiege eingefahren in der laufenden Saison (19) als der TTC insgesamt (14).Das reichte bisher zu vier Siegen und aktuell Tabellenplatz acht. Im Laufenden Jahr 2018 gab es bisher einen Sieg gegen Grünwettersbach (3:2) und drei Niederlagen gegen Bremen (2:3), in Saarbrücken (0:3) und in der Vorwoche gegen Fulda-Maberzell (1:3).

Neben Jorgic und Oikawa gehört auch Kilian Ort zum Kader – der TSV ist der Heimatverein des deutschen Junioren- Nationalspielers. Seine Bilanz bisher: ein Sieg, neun Niederlagen. Und auch die Bilanz von Filip Zeljko ist negativ (1:4). Fünfter Spieler im Kader ist Jiraya Koudai. Der Japaner kam bisher erst einmal zum Einsatz, und das ausgerechnet gegen den TTC im Hinspiel. Damals schlug Hiraya Grenzaus Kou Lei humorlos in drei Sätzen.

Durch die Niederlage gegen Fulda hat Bad Königshofen zwar vorerst den siebten Tabellenplatz eingebüßt, eine Platzierung im Mittelfeld der Tabelle ist aber weiterhin möglich für den Aufsteiger. Ein weiterer Erfolg gegen den Traditionsverein aus dem Westerwald wäre da sicherlich Gold wert. Vermutlich unerreichbar weit weg sind die vorderen vier Play-off-Plätze. Aber auch für ein Abrutschen in der Tabelle sind die Leistungen von Jorgic und Co. in dieser Saison schlichtweg zu konstant.

„Unsere Aufgabe wird es sein, bestmöglich eingestellt in das Spiel gegen Bad Königshofen zu gehen“, sagt Dirk Wagner. „Eine Aufgabe wird es sein, bei Constantin Cioti die derzeit gute Form zu halten und vielleicht noch ein paar Prozent mehr Leistung heraus zu kitzeln. Kirill Gerassimenko wird in einem insgesamt zehntägigen Trainingslager intensiv an seinem Spiel und an seiner Form arbeiten. Ich bin mir sicher, er wird mit einer sehr guten Basis in das Spiel gehen. Und auch bei Jörg Schlichter wird es wichtig sein, ihn fit zu halten für diese schwere Aufgabe.”

Foto: Tom Neumann
Quelel: TTC Zugbrücke Grenzau

veröffentlicht am: 31.01.2018

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