TTC Zugbrücke Grenzau – SV Werder Bremen

Constantin Cioti
Foto: Wolfgang Heil

TTC Zugbrücke Grenzau – SV Werder Bremen: Sonntag, 03.09.2017, 15 Uhr
Wenige Tage nach dem Pokalspiel vor heimischer Kulisse (Dienstag, 19 Uhr, gegen Ochsenhausen) steht für den TTC Zugbrücke Grenzau auch das mit Spannung erwartete erste Heimspiel in der neuen Saison in der Tischtennis- Bundesliga an. In der Zugbrückenhalle geht es am Sonntag, 3. September, 15 Uhr gegen den SV Werder Bremen, den Ex-Klub von Constantin Cioti.

Unterschiedlicher hätten die Gefühlslagen der beiden Teams nach dem ersten Spieltag kaum sein können: Während die Westerwälder mit einem ernüchternden 0:3 im Gepäck vom Post SV Mühlhausen zurückkehrten, schlugen die Norddeutschen in heimischer Halle den Aufsteiger TSV Bad Königshofen mit 3:1. Zwei Ergebnisse, die noch keine Rückschlüsse zulassen auf den tatsächlichen Saisonverlauf, die aber auch deutlich machten: Die eine Mannschaft hat mehr Hausaufgaben zu erledigen als die andere.

„Wir müssen aus dem ersten Spiel lernen“, hatte TTC-Cheftrainer Dirk Wagner schon kurz nach der Niederlage in seiner thüringischen Heimat gesagt. Kirill Gerassimenko sammelte in den Tagen nach der Pleite Spielpraxis bei den Czech Open und verpasste dort nur knapp den Sprung ins Achtelfinale. „Das war ein sehr, sehr gutes Turnier von Kirill“, lobte Wagner seinen Schützling. „Er hat richtig starke und unangenehm spielende Gegner geschlagen und sich auch in engen Partien durchgesetzt oder sie nach Rückstand gedreht. Er hat gezeigt, dass man ihm einiges zutrauen kann.“

Der Blick auf das Team von der Weser verrät, dass Bremens Spitzenspieler Bastian Steger stark in die neue Saison gefunden hat. Bei seinen Einzelsiegen gegen Kilian Ort und Mizuki Oikawa gab der SV-Akteur keinen Satz ab. Den dritten Punkt zum Heimsieg steuerte Omar Assar mit einem Erfolg gegen Mizuki Oikawa bei. Lediglich Bremens Nummer drei Hunor Szöcs gab beim 1:3 gegen Darko Jorgic einen Punkt ab.

„Bremen hat mit Bastian Steger in guter Form und Omar Assar zwei Spieler auf sehr hohem Niveau im Team“, sagt der TTC-Cheftrainer. „Gegen die wird es schon extrem schwer sein, etwas zu holen. Aber eben auch nicht unmöglich. Das sind jetzt keine Spieler, von denen Kou Lei zum Beispiel sagt, die liegen mir gar nicht. Und auch Constantin Cioti freut sich auf das Duell gegen seinen Ex-Verein, auch wenn er noch weitere Matchpraxis braucht. Aber die wird er weiter sammeln und über die Saison gesehen sich stetig steigern, davon bin ich überzeugt.“

 

Quelle: TTC Zugbrücke Grenzau

veröffentlicht am: 28.08.2017

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