Stolzenfels soll Breitband-Internet bekommen

Seit Jahren beschäftigt sich die Verwaltung auf Bitten der Stolzenfelser und ihres Ortsvorstehers mit dem Thema des Breitbandausbaus im kleinsten Koblenzer Stadtteil. Verschiedene Lösungen wurden dabei diskutiert, etwa Funk- oder Satellitenverbindungen oder Überlandleitungen. Allen ist eigen, dass ein großer Finanzierunganteil von der Stadt oder den Nutzern erbracht werden müsste.
Ortsvorsteher Gregor von der Heyden überbrachte Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig eine Unterschriftenliste, bei der mehr als 100 Einwohnerinnen und Einwohner sich für eine bessere Breitbandanbindung ihres Stadtteils aussprachen.

Der OB konnte dem Ortsvorsteher eine erfreuliche Mitteilung machen. Beim Kommunalen Investitionsförderprogramm KI 3.0 sei durch eine Änderung ein freies Budget entstanden, das ausreicht die Digitalinfrastrukturmaßnahme in Stolzenfels zu finanzieren. Als weitere Verfahrensschritte nannte der OB die Zustimmung des Stadtrates im März, dann die Aufnahme des Projektes beim Finanzministerium. Ferner würde die Koblenzer Wirtschaftsförderung den konkreten Förderantrag bei der zuständigen Behörde betreiben.

“Dem Stadtvorstand war sehr daran gelegen, eine Lösung für Stolzenfels zu finden. Schnelles Internet ist heute privat und wirtschaftlich unverzichtbar. Stolzenfels darf nicht als einziger Stadtteil von Koblenz abgehängt werden von der Zukunftsentwicklung”, so der OB abschließend.

Quelle: Stadt Koblenz

veröffentlicht am: 30.01.2018

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