Startschuss für Erweiterung und Sanierung der Bodelschwingh-Schule

Grundschule wird zunächst um zwei Klassenräume erweitert

Verantwortliche aus Verwaltung und Politik freuen sich mit Schülern und Lehrern der Bodelschwingh-Schule über die Erweiterungs-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen.

Verantwortliche aus Verwaltung und Politik freuen sich mit Schülern und Lehrern der Bodelschwingh-Schule über die Erweiterungs-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen.

Bendorf. Mit einem Spatenstich ganz ohne Spaten hat am 12. April der erste Bauabschnitt im Rahmen der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an der Bodelschwingh-Grundschule in Bendorf-Mülhofen begonnen.
Der Anbau von zwei Klassenräumen ist der erste von mehreren Schritten, die in den nächsten Jahren an der Schule geplant sind, um für den Nachwuchs eine optimale Lernumgebung mit moderner Ausstattung zu schaffen.
„Heute ist ein wichtiger Tag für uns“, betonte Schulleiter Michael Wetzlar bei der kleinen Feierstunde. „Schüler und Lehrer freuen sich gleichermaßen, dass es endlich losgeht.“
Das Gebäude der Bodelschwingh-Schule wurde im Jahr 1955/56 errichtet und im Laufe der Zeit dreimal erweitert, zuletzt 1997/98. Nun wird laut Schulraumbedarfsplan weiterer Unterrichtsraum benötigt.
Nach dem Anbau der beiden Klassenräume mit überdachter Pausenhoffläche folgt außerdem die notwendig gewordene Generalsanierung der Schulgebäude mit Umbau- und Erneuerungsmaßnahmen. Überdies stehen die Umrüstung und der Ausbau der Elektroanlagen in der Schulturnhalle auf der Agenda. Zuständig ist das Bendorfer Architekturbüro Wolfgang Geil.
„Die Erweiterung der Bodelschwingh-Schule ist für unsere Stadt etwas Besonderes“, erklärte Bürgermeister Michael Kessler. „Es ist uns wichtig, die Situation in unseren Schulgebäuden nach und nach zu verbessern“. Dabei habe man aus den Fördermöglichkeiten durch Bund, Land und Kreis das Maximum herausgeholt.
Rund 380.000 Euro kostet der Anbau der Klassenräume mit überdachter Pausenhoffläche. Die Kosten der Gesamtmaßnahmen werden mit etwa 1,8 Mio. Euro beziffert. Land und Kreis beteiligen sich mit Zuschüssen von 625.000 beziehungsweise 108.800 Euro, zusätzlich gibt es für die energetische Sanierung der Schule eine 90 Prozent-Förderung aus dem Kommunalen Investitionsprogramm 3.0 – das entspricht 371.700 Euro. Für den Austausch der Reglit-Verglasung wird ein weiterer Förderantrag gestellt.
2020 sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein – der Schulbetrieb kann überwiegend ungestört weiterlaufen.

Quelle: Stadt Bendorf

veröffentlicht am: 16.04.2018

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