Shishabars erneut kontrolliert

Kohlenstoffmonoxid in Shishabars ist noch immer ein Thema in der Koblenzer Gaststättenwelt. Am vergangenen Freitag gab es erneut Kontrollen der Shishabars durch Ordnungsamt, Bauaufsicht und den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegermeister. Der Einsatz wurde durch die Berufsfeuerwehr Koblenz begleitet.

Insgesamt 10 Shishabars wurden nun nochmals durch Ordnungsamt und Bauaufsicht kontrolliert. Erstmals wurde ein solcher Einsatz durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegermeister begleitet. Hierdurch wurden einige Missstände in den Lüftungsanlagen aufgedeckt. Beinahe alle Shishabars haben unzulässigerweise den Kaminabzug mit der Lüftungsanlage verbunden. Hier gilt es nun nachzubessern.

In einer Shishabar musste der Kohleofen aus Gründen des Brandschutzes still gelegt werden. Darüber hinaus fehlten noch immer einige anzubringende CO-Melder, was einen Auflagenverstoß bedeutet und somit ein Verfahren nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz zur Folge hat. Neben solchen Feststellungen wurden teilweise versperrte Rettungswege in Gaststätten, eine Lärmbelästigung sowie das Betreiben einer Gaststätte ohne erforderliche Erlaubnis ermittelt.
Insgesamt zeigt sich Verwaltung zufrieden mit dem Einsatz, sieht allerdings die Notwendigkeit, Shishabars auch weiterhin besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Hintergrund der Kontrolle ist die Entstehung des gefährlichen Kohlenstoffmonoxids (CO) beim Verbrennen der Kohle. Bereits im März dieses Jahres wurde der Großteil der Shishabars in Koblenz auf Anbringung der geforderten CO-Melder und Einhaltung der entsprechenden CO-Werte kontrolliert. Dabei kam es zu Großeinsätzen der Feuerwehr, die Nutzungsuntersagungen in zwei Shishabars zur Folge hatten.

Quelle: Stadt Koblenz

veröffentlicht am: 08.05.2018

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