„Rauschzeit“ – Lesung und Gespräch mit Arnold Stadler

Was ist Glück? Später weiß man es. Alain und Mausi, beide vierzig und seit 15 Jahren verheiratet, sind in der Mitte des Lebens angekommen. Aber nicht nur ihr Leben, auch die Liebe ist in die Jahre gekommen. Fast scheinen sie die Liebe hinter sich zu haben – jetzt droht »die vegetarische Zeit«. Als überraschend die gemeinsame Freundin Elfi stirbt, werden bei beiden alte Wunden aufgerissen.
» Der neue Roman „Rauschzeit“ von Büchner-Preisträger Arnold Stadler ist ein großer Wurf, ein Hauptwerk des Schriftstellers. Ein fulminanter Liebesroman, der nicht nur von der Liebe zwischen Menschen, sondern auch von der Liebe zur Sprache erzählt. Stadler beherrscht alle literarischen Tonlagen. Die Geschichte der Eheleute Mausi und Alain, die noch einmal jenseits ihrer Ehe die Liebe suchen, ist mal heiter und mal melancholisch erzählt, mal ironisch und mal bitterböse.« Carsten Otte SWR2

Arnold Stadler wurde 1954 in Meßkirch geboren. Er studierte katholische Theologie in München, Rom und Freiburg, anschließend Literaturwissenschaft in Freiburg, Bonn und Köln. Er lebt seit dem Jahr 2000 in Sallahn/Wendland und vom ersten Tag an in seinem Elternhaus, einem Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert, in Rast über Meßkirch. Arnold Stadler erhielt zahlreiche bedeutende Literaturpreise, darunter der Georg-Büchner-Preis. Zuletzt erschienen »Komm, gehen wir«, »Salvatore«, »Einmal auf der Welt. Und dann so«, »New York machen wir das nächste Mal« und »Rauschzeit«.

Martin W. Ramb und Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski moderieren die Lesung. Sie sind die Begründer der Gesprächsreihe „Denkbares. Begegnung mit Menschen und Büchern“ und Herausgeber des Begleitbands zum Kultursommer 2015 „Helden und Legenden oder: Ob sie uns heute noch etwas zu sagen haben“ sowie der 2016 erschienenen Anthologie „Jenseits der Ironie. Dialoge der Barmherzigkeit“.

Wann: Mittwoch, 31. Mai, 19.00 Uhr

Wo: Stadtbibliothek Koblenz, Zentralplatz 1 (Forum Confluentes)

Eintritt: 5 € (Vorverkauf in der Stadtbibliothek)

Quelle: Stadt Koblenz

veröffentlicht am: 19.05.2017

Ausgabe Koblenz
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