Rathaus Bendorf fest in Narrenhand

Prinzenpaare übernahmen das Kommando

Bürgermeister Michael Kessler empfing am Karnevalssonntag gleich zwei Prinzenpaare im großen Rathaussaal.

Bürgermeister Michael Kessler empfing am Karnevalssonntag gleich zwei Prinzenpaare im großen Rathaussaal.

Bendorf. Nachdem am Schwerdonnerstag bereits die Möhnen für beste Fastnachtsstimmung gesorgt hatten, war das Bendorfer Rathaus auch am Karnevalssonntag fest in Narrenhand. Die Karnevalsvereine aus allen Bendorfer Stadtteilen wurden nach ihrem Marsch durch den Stadtpark bereits an der Eingangstür vom Hausherren Michael Kessler empfangen. Der startete gar nicht erst den Versuch, sich der närrischen Übermacht in den Weg zu stellen und ließ dem bunten Treiben seinen Lauf.
Im großen Rathaussaal wurde geschunkelt und getanzt, bevor der Stadtchef das Regiment über die Karnevalshochburg in die Hände der Tollitäten Prinz Gregor I. und Prinzessin Tine I. aus Stromberg legte, die vom guten Miteinander der Karnevalisten aus Großbendorf schwärmten. Sie erhielten den Schlüssel für das Rathaus I.
Damit das Kinderprinzenpaar aus dem „Haus des Kindes“ nicht leer ausging und die Herrschaft gerecht verteilt wurde, bedurfte es eines einfachen Tricks. Schließlich gibt es mehr als nur ein Verwaltungsgebäude in Bendorf. „Das wäre doch gelacht. Ihr bekommt einfach den Schlüssel von unserem Rathaus II“, sagte Bürgermeister Michael Kessler. Darauf riefen Prinz Malte II. aus dem kunterbunten Hasenland und Prinzessin Sophia I. aus dem Takatuka-Land gleich ein dreifaches „Ruck-Zuck“ aus und präsentierten ihr Gefolge um die Hofdamen Marcelina, Dila, Ayla und Lia, Schatzmeisterin Lea und Hofnarr Utku.
„Hädau, Meck Meck, Helau und Säbalä“ hieß es dann noch viele Male, bevor der Festausschuss Bendorfer Karneval, die Karnevalsgesellschaft Sayn, die Karnevalsgesellschaft Mülhofen, die Bendorfer Narrenzunft, die Gemeinschaft Stromberger Karneval sowie die Kirmes und Karnevalsgesellschaft Bendorf sich auf den Weg zu den nächsten Umzügen machten.

Quelle: Stadt Bendorf

veröffentlicht am: 13.02.2018

Ausgabe Koblenz