Pyrotechnik beim Rosenmontagszug in Bendorf

Stadtverwaltung sucht Zeugen

Bendorf. Nachdem beim Bendorfer Rosenmontagszug trotz des ausdrücklichen Verbots des Festausschusses Bendorfer Karneval und des städtischen Ordnungsamtes Bengalos bzw. Rauchbomben gezündet wurden, plant die Stadt Bendorf, Strafanzeige zu erstatten. Gesucht werden Zeugen, die Aussagen zum Geschehen treffen oder Verantwortliche benennen können.
Teilnehmer einer angemeldeten Gruppe zündeten bei der Aufstellung des Zuges und an mindestens zwei weiteren Stellen Rauchbomben und sorgten für chaotische Zustände. Der aufsteigende dunkle Rauch ließ beispielsweise in der Luisenstraße kaum mehr eine Sicht über wenige Meter zu. Eine Fußgruppe, die hinter den gezündeten Pyrotechnikkörpern lief, musste Kinder vor dem Rauch in Sicherheit bringen. Eine dahinter agierende Musikkapelle war ob der Rauchentwicklung nicht mehr in der Lage, weiter auf ihren Instrumenten zu spielen. Einzelne Teilnehmer und Zuschauer klagten über Atemnot.
Ein solches rücksichtsloses Verhalten steht im Gegensatz zum karnevalistischen Gedanken und bringt den Bendorfer Rosenmontagszug in Misskredit.
Wer Hinweise geben kann bzw. Fotos oder Videos vom Zünden der Pyrotechnik gemacht hat, wird gebeten, sich beim Sekretariat des Bürgermeisters unter Tel.: 02622/703-510 zu melden oder per E-Mail an michael.kessler@bendorf.de. Auch Geschädigte, die aufgrund der Rauchentwicklung Atemwegsbeschwerden erlitten haben, sollten sich als Zeugen melden. Die Stadtverwaltung leitet die Aussagen an die Ermittlungsbehörden weiter.

 

Quelle: Stadt Bendorf

veröffentlicht am: 28.02.2018

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