Preisverleihung Klimaschutzpreis 2017

Die Gewinner des ersten Preises, die Umweltreporter und Energieexperten der Grundschule Moselweiß mit ihrer Lehrerin Martina Keller, und dem Vorsitzenden des Vereins Klimaschutz in Koblenz Bernd Wieczorek.

Im Rahmen der ersten Nacht der Nachhaltigkeit in Koblenz wurde der Klimaschutzpreis Koblenz durch den Verein Klimaschutz in Koblenz e.V. verliehen. Besonders spannend ist der Tag für die Teilnehmer dreier Koblenzer Schulen; schließlich erfahren sie heute, welchen Platz sie bei der Vergabe des Klimaschutzpreises 2017 belegt haben. Denn das hat ihnen der Verein, der den Klimaschutzpreis regelmäßig ausschreibt und vergibt, in der Einladung zur Preisverleihung noch nicht verraten.

Pünktlich um 17 Uhr begrüßt Bernd Wieczorek, Vorsitzender des Vereins Klimaschutz in Koblenz, die Preisträger und Gäste im Lichthof des Dreikönigenhauses. Er erläutert, dass der Klimaschutzpreis Koblenz regelmäßig vom Klimaschutzverein ausgeschrieben wird und sich an wechselnde Zielgruppen wendet. 2017 waren Koblenzer Schulen, Gruppen und Vereine aufgerufen sich mit beispielhaften Projekten zu bewerben, die zum Klimaschutz beitragen. Aus den eingegangenen Bewerbungen wurden die drei Preisträger ausgewählt, die nun in der Nacht der Nachhaltigkeit ihre Urkunden erhalten.
Den dritten Platz belegt das Gymnasium auf dem Asterstein, das mit seiner Zukunfts-AG daran arbeitet, dass im Schulalltag sparsam mit Energie umgegangen wird. Jährliche Energiesparwettbewerbe zwischen den Klassen und auch die Organisation und Mitwirkung bei größeren Veranstaltungen wie zum Beispiel der diesjährigen Earth Hour in Koblenz waren Bestandteil der Bewerbung. Der betreuende Lehrer der Zukunfts-AG, Dr. Stephan Balk, freut sich sehr über den dritten Platz und dem damit verbundenen Geldpreis in Höhe von 1.000 €. Als Ausblick für die Verwendung berichtet er von einem Projekt mit dem Partnerland Ruanda. Für den dortigen Einsatz sollen besonders effiziente Solarkocher angeschafft werden.

Die Act-Green-AG des Hilda-Gymnasiums, hatte sich mit der Idee beworben, den angestrebten Gewinn eines Preisgeldes für die Installation eines weiteren Solarmoduls auf dem Schuldach zu verwenden. So soll langfristig CO2 eingespart und andere Schulen zum Nachmachen angeregt werden. Mathilde Phiel von der Act-Green-AG nimmt den 2. Preis aus der Hand von Bernd Wieczorek entgegen und freut sich mit ihren Mitstreitern und ihrem Lehrer Stefan Knebel über ein Preisgeld von 1.500 €.

Nachdem nun auch die Preisträger des zweiten Platzes bekannt sind, ist die Spannung für die Erstplatzierten nicht mehr so groß. Schon während der Vergabe des zweiten Preises konnte man der Gruppe von der Grundschule Moselweiß die Freude über den ersten Platz deutlich ansehen. Martina Keller, Leiterin der Grundschule Moselweiß, hat gleich eine ganze Schar der Umweltreporter und Energieexperten mitgebracht, die seit 2011 Besichtigungen und Interviews mit Erwachsenen durchführen und später davon in Presseartikeln und Referaten berichten. Beleg für den Erfolg dieses Projekts bei den Schülern ist auch, dass einige, selbst nachdem sie die Grundschule schon längst verlassen haben, gerne zurückkehren und mitarbeiten.
Das Preisgeld von 2.000 € ist hier sicher gut aufgehoben und wird sinnvoll für weitere Projekte zum Klimaschutz verwendet.
Für all jene die sich in Zukunft um den Klimaschutzpreis bewerben möchten, erklärt Bernd Wieczorek, dass sich der Klimaschutzpreis 2018 an alle Koblenzerinnen und Koblenzer wendet. Im Zentrum steht beim nächsten Klimaschutzpreis der Stromverbrauch in den Haushalten. Teilnehmen kann grundsätzlich jeder, vor allem die Stromsparer sind gerne gesehen, die mit kreativen Ideen ihren Stromverbrauch senken. Mehr dazu in Kürze, wenn der Klimaschutzpreis 2018 offiziell ausgeschrieben wird.

 

Quelle: Stadt Koblenz

veröffentlicht am: 03.07.2017

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