Kommunale Statistikstelle ruft angeschriebene Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf

Das Koblenzer Bürgerpanel, die große Bürgerbefragung ist gestartet.
Bereits über 1.100 der Mitte Oktober angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger sind dem Aufruf des Oberbürgermeisters gefolgt und haben sich für die Befragung angemeldet. Der Großteil wählte dabei die online-Variante. Diese Teilnehmenden werden in der nächsten Woche eine E-Mail mit dem Link zur Befragung erhalten.
Die Möglichkeit schriftlich an der Umfrage teilzunehmen, haben bisher etwa 200 Bürgerinnen und Bürger gewählt. Sie werden ebenfalls in der nächsten Woche einen schriftlichen Fragebogen zugeschickt bekommen.

Die Kommunale Statistikstelle bittet die Bürger um eine rege Teilnahme. „Je höher die Zahl der Teilnehmer, desto belastbarer ist die Datengrundlage und umso aussagekräftiger sind die daraus gewonnen Ergebnisse und Erkenntnisse“ so Dr. Manfred Pauly, Leiter der Kommunalen Statistikstelle. Daher der Aufruf an die Koblenzerinnen und Koblenzer: „Machen Sie mit! Nutzen Sie diese Möglichkeit der Bürgerbeteiligung um auf Schwachpunkte hinzuweisen oder auch um mitzuteilen, was gut läuft.“

Infos zum Bürgerpanel
Der regelmäßige Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürger der Stadt ist für eine Stadtverwaltung sehr wichtig, um deren Bedürfnisse und Problemsichten zu kennen. Daher hat die Kommunale Statistikstelle das Koblenzer Bürgerpanel, eine regelmäßig stattfindende Befragung, entwickelt. Im Zwei-Jahres-Rhythmus werden die Bürger gebeten, ihre Bewertungen abzugeben. Die Besonderheit eines Panels gegenüber einer normalen Umfrage ist der Längsschnittansatz. Dadurch, dass die gleichen Bürgerinnen und Bürger über mehrere Jahre befragt werden, lassen sich Veränderungen der Einstellungen und Bewertungen zu relevanten Themen erfassen. Zusätzlich sind Beobachtungen des sozialen Wandels möglich, etwa die Situation besonderer Gruppen.
Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, aktuelle kommunale Planungen der Stadt Koblenz zu unterstützen und die Lebensqualität in Koblenz weiter zu verbessern.

Quelle: Stadt Koblenz

veröffentlicht am: 03.11.2017

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