Koblenzer Schulen beteiligen sich am Schüleraustausch

Empfang im Rathaus

Auf einen Empfang im Rathaus durften sich die Schüler/innen des Lycée de la Communication – Alain Colas aus der französischen Partnerstadt Nevers freuen. Der Austausch mit dem Bischöflichen Cusanus Gymnasiums besteht schon seit 26 Jahren. Carole Gorecki, Organisatorin des Austausches auf französischer Seite, berichtet wie stolz und aufgeregt die Jugendlichen sind, offiziell im Rathaus durch Brigitte Finkemeier (Bildmitte) empfangen zu werden: „Sie fühlen sich wichtig. “ sagt sie.
Frau Gorecki erzählt auch, dass sie den Wunsch Deutschlehrerin zu werden während eines Austauschs zwischen dem Collège Fénelon in Nevers und der Clemens-Brentano-Realschule in Koblenz entstanden ist. Sie war damals 13 Jahre alt.

Auch viele Schulen in Koblenz pflegen Partnerschaften zu Schulen in den Partnerstädten und in aller Welt. Neben den Verbindungen mit den europäischen Ländern wie Frankreich, Großbritannien oder Italien gibt es auch beispielsweise Partnerschaften mit den USA, China, Israel oder Kenia. Diese Austauschprogramme, an denen sich zahlreiche Jugendliche beteiligen, dauern meistens ein paar Wochen. Hierbei lernen sie neue Kulturen und Lebensarten kennen, können ihre Fremdsprachenkenntnisse praktizieren und somit auch ihre Berufschancen verbessern. Nicht selten werden auch Freundschaften fürs Leben geschlossen.

Ebenfalls langfristige Austauschmaßnahmen, welche ein halbes oder gar ein ganzes Jahr lang dauern, werden in Koblenz unter anderem mithilfe privater Organisationen durchgeführt. Ein Beispiel ist der Verein „Deutsches Youth For Understanding e.V.“, welcher aktuell eine Austauschschülerin aus China und ihre Koblenzer Gastfamilie für ein Jahr begleitet.
Die Möglichkeiten zum Schüleraustausch bilden ein Beispiel der vielfältigen Gelegenheiten des interkulturellen Austauschs in Koblenz. Dadurch eröffnen nicht nur den Koblenzer Schülern und Schülerinnen sowie Koblenzer Bürger/-innen, die sich als Gastfamilie engagieren, neue Perspektiven und Eindrücke. Die Stadt Koblenz und ihre Bewohner profitieren auch im gesamten von neuen Impulsen und Einblicken, die sich durch die Austauschprogramme ergeben.

Quelle: Stadt Koblenz

veröffentlicht am: 04.10.2017

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