Grenzau hofft auf Überraschung in Grünwettersbach

ASV Grünwettersbach – TTC Zugbrücke Grenzau: Sonntag, 28.01.2018, 15 Uhr

Kirill Gerassimenko

Kirill Gerassimenko: er lieferte am vergangenen Sonntag gegen Saarbrückens Bojan Tokic ein überragendes Spiel.

Ein Gegner in Schlagdistanz zumindest in der Tabelle. Einer, gegen den man mit einem Sieg nach Punkten gleichziehen könnte. Dieser Ausblick alleine wird für zusätzliche Motivation sorgen, wenn der TTC Zugbrücke Grenzau am Sonntag wieder auf Reisen geht. Von 15 Uhr an sind die Westerwälder beim ASV Grünwettersbach zu Gast.
Sie gehen diese Aufgabe an wie all die anderen Aufgaben, denen Sie sich zuletzt gestellt haben: Wir werden es versuchen, sagt TTC-Cheftrainer Dirk Wagner. Ist doch logisch, dass wir in jedem Spiel unsere Chance auf eine Überraschung wittern. Dafür muss aber eben auch alles zusammenpassen. Das hat es zuletzt in Bremen und gegen Saarbrücken nicht. Aber Sonntag ist ein neues Spiel.

Sowohl beim Auswärtsspiel im Hohen Norden als auch beim Heimspiel gegen die Saarländer war der TTC jeweils mit 1:0 in Führung gegangen in Bremen dank Constantin Cioti, in Grenzau dank Kirill Gerassimenko. Weil aber es dem jeweils anderen Spieler nicht gelang, einen Einzelsieg nachzulegen, war auch die mögliche Überraschung jedes Mal schnell Geschichte.

Gegen Saarbrücken haben Costa und Kirill zu viel gehadert. Mit allem, was es so geben kann. Das darf uns nicht passieren, fordert Wagner eine andere Einstellung. Wir können nur gewinnen, wenn wir uns alle zu 100 Prozent auf unseren Job fokussieren.

Das Hinspiel gegen Grünwettersbach, damals noch mit dem mittlerweile entlassenen Kou Lei, hatte der ASV mit 3:0 gewonnen. Schon damals hatte man sich mehr erwartet von dieser Partie. In der aktuellen Personalkonstellation wird man als klarer Außenseiter anreisen.

Wenngleich auch die Sonntags-Gastgeber derzeit ihre Form suchen, in der Vorwoche beim Aufsteiger TSV Bad Königshofen mit 2:3 verloren. Eine bisher überragende Saison spielt beim ASV der Japaner Masataka Morizono, der eine Bilanz von 9:2 aufzuweisen hat. Alle anderen Akteure im Team haben eine negative Bilanz: Ricardo Walther (7:8), Samuel Walker (4:7), DangQiu (3:11) und Jan Zibrat (0:1). Dennoch wird das eine richtig schwere Aufgabe für die Brexbachtaler, die nur lösbar ist, wenn alle Akteure an diesem Nachmittag ihre beste Leistung abrufen.

Foto: Tom Neumann
Quelle: TTC Zugbrücke Grenzau e.V.

veröffentlicht am: 22.01.2018

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