„Frühe Hilfen“ für werdende Eltern und Familien mit kleinen Kindern

„Gastgeber“ beim Fachkräftetreffen zum Thema „Frühe Hilfen“ im JuBüZ Karthause: v.l. Minka Bojara (Koblenzer Bündnis für Familie), Peer Pabst (Leiter Jugendamt der Stadt Koblenz), Sabine Schmengler (Netzwerk Kindeswohl)

Einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, das ist die Aufgabe von Frühen Hilfen. Das Netzwerk Kindeswohl des Jugendamtes der Stadt Koblenz hat dieses Thema bereits seit 2010 als Schwerpunkt. Mit dem Bundeskinderschutzgesetz 2012 gewann es immer mehr an Bedeutung.

Bereits zum 2. Mal trafen sich deshalb die Fachkräfte für Familien zum intensiven Austausch und zum Aufbau von Vernetzung und Kooperationen am 25.10.2017 im Jugend- und Bürgerzentrum auf der Karthause.

Dieses Mal wurde über die bundesweite Aktion der Elternansprache „Normal, dass ich so nervös bin?“ berichtet. Das vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen und vom Bundesfamilienministerium organisierte Programm wirbt bei Eltern dafür, sich Rat und Hilfen zu holen, wenn der Einstieg in die Familie sich als gar nicht so leicht darstellt wie erhofft. Dafür stehen das bundesweite Elterntelefon (0800 – 1 10 55 00) und die Onlineberatung für Eltern der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (www.bke-elternberatung.de) zur Verfügung. Diese deutschlandweit agierenden Beratungsangebote können die ersten Ängste der Eltern auffangen und dann an Koblenzer Institutionen im Netzwerk Kindeswohl vermitteln. Hier stehen die drei Schwangerenberatungsstellen von Diakonischem Werk, pro familia und dem Sozialdienst Katholischer Frauen sowie die Lebensberatungsstellen des Bistums Trier und des Evangelischen Kirchenkreises zur Verfügung, alles in der Unterstützung von Schwangeren und jungen Familien erfahrene Dienste.

Bekannt gemacht wird dieses Angebot durch Plakate dort, wo Familien sich aufhalten: Apotheken, Bäckereien, Sparkassen, der Einzelhandel werden gebeten, die Werbematerialien in ihren Räumlichkeiten zu präsentieren und damit einen Beitrag für Familien zu leisten. Im öffentlichen Raum soll die Werbung die Familien erreichen.

Unterstützt wird das Netzwerk Kindeswohl auf der einen Seite durch den Kooperationspartner Koblenzer Bündnis für Familie, auf der anderen Seite durch Sponsoring von Rotary Club Koblenz Mittelrhein, der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval, der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz, der Agentur für aufgeweckte Medien Nachtschicht, der Energieversorgung Mittelrhein Verkehrsbetriebe, dem regionalen Fernsehsender TV Mittelrhein und den Redaktionen von „Am Wochenende“ und dem „Lokalanzeiger“.

 

 

Quelle: Stadt Koblenz

veröffentlicht am: 27.10.2017

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