Daxweiler – Erneut schwerer Unfall am Stauende auf der A 61

Koblenz (ots) – Wie die Autobahnpolizei Emmelshausen mitteilt, erscheinen nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen Unaufmerksamkeit oder Ablenkung die Ursache für einen weiteren schweren Unfall mit Lkw-Beteiligung auf der A 61 nahe Rheinböllen gewesen zu sein: Ein 52-jähriger Mann aus dem Kreis Rhein-Hunsrück war um 14:40 Uhr mit seinem Ford-Transit in Richtung Köln unterwegs, als er auf Höhe der Raststätte Hunsrück-Ost übersah, dass der Verkehr vor ihm wegen der beginnenden Baustelle nur noch mit geringer Geschwindigkeit rollte. So fuhr er mit hoher Geschwindigkeit auf einen Sattelzug der U.S.-Air Force im rechten Fahrstreifen auf. Der Transitfahrer wurde dabei in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Stromberg/Warmsroth herausgeschnitten werden. Der Schwerverletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Evangelischer Stift Koblenz transportiert. Der deutsche Fahrer des amerikanischen Sattelzuges, der mit 8 Tonnen Ladung auf dem Weg nach Großbritannien war, trug keine Verletzungen davon. Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten war die Autobahn ca. 80 min voll gesperrt. Die Fahrzeuge zwischen der AS Stromberg und der Unfallstelle wurden über das Raststättengelände vorbeigeführt. Der Verkehr vor der AS Stromberg wurde an der Anschlussstelle abgeleitet. Es kam zu 5 km Rückstau, bevor die A 61 um 15:55 Uhr wieder freigegeben wurde. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 EUR.

Quelle: Polizei Koblenz

veröffentlicht am: 04.05.2018

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